Arion verlagert Geschäftssitz nach Avantis – Naebers investiert erneut

Das schnell wachsende Unternehmen für Pflegeinnovationen wählt deutsch-niederländisches Gewerbegebiet als neuen Standort und errichtet eine sog. Swash-Fabrik unmittelbar auf der Grenze.

Limburgs Unternehmen für Pflegeinnovation – Arion – verkündete heute gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde Heerlen, der Avantis GOB und der Stadt Aachen die Ansiedlung auf Avantis. „Innerhalb kürzester Zeit ist Arion dieses Jahr bereits die dritte Erfolgsmeldung für Avantis“, so Prof. Dr. Manfred Sicking (Beigeordneter der Stadt Aachen und Vorstand der Avantis GOB). Erste Erdbauarbeiten für Doc Morris waren erkennbar, da gab die Deutsche Post DHL bekannt einen Innovationspark auf Avantis zu errichten. Nun legt das Limburger Unternehmen nach und freut sich auf gute Nachbarschaft.
 

Arion entwickelte das Konzept „Waschen ohne Wasser“. Dieses Konzept bzw. Produkt macht den Gebrauch von Handtüchern, Seife, Waschbecken, Waschlappen und feuchtigkeitsspendender Cremes in der Gesundheitsversorgung überflüssig. Insbesondere diese Innovation ließ Arion wachsen und wird wohl auch in Zukunft das Familienunternehmen auf Wachstumskurs halten. Auf diese positiven Entwicklungen musste die Geschäftsführung von Arion reagieren und den Geschäftssitz verlagern und vor allem ausbauen. Avantis ermöglicht dem Unternehmen genau das, was Arion benötigt: ein grenzüberschreitenden Standort und genügend Platz für unternehmerisches Wachstum. Nicht zuletzt aus diesen Gründen wird die neue Geschäftszentrale im Heerlener und Aachener Gewerbegebiet errichtet. „Für Avantis und Aachen bedeutet die Ansiedlung nicht nur prominenten Zuwachs, sondern ist Beleg für die vielseitigen Möglichkeiten, die Avantis für wachsende Unternehmensbranchen bietet“ erklärt Oberbürgermeister Marcel Philipp. Dabei habe Arion im Rahmen der Standortwahl verschiedene Gebiete in Süd-Limburg analysiert. Der internationale Charakter von Avantis und die verfügbare Fläche haben aus Sicht von Martin de Beer (Beigeordneter der Gemeinde Heerlen und Vorstand der Avantis GOB) wesentlich dazu beigetragen, dass Arion diese Entscheidung getroffen hat.

 

Arion beschäftigt derzeit 100 Mitarbeiter und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von sieben Millionen Euro. Die Ansiedlung des Limburger Familienbetriebs soll auf Avantis innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre rund 200 Arbeitsplätze mit sich bringen und den Umsatz um das fünffache steigen lassen. Erik Joosten, Direktor von Arion: „Mit Avantis haben wir einen grenzübergreifenden Standort, der für die Belieferung des europäischen Markts ideal ist. Außerdem bietet Avantis uns die idealen Voraussetzungen für weiteres Wachstum, wodurch wir das zunehmende Auftragsvolumen langfristig verarbeiten können. Unsere Strategie ist, innerhalb der nächsten fünf Jahre mit unserem „Waschen ohne Wasser“-Produkt, Swash, europäischer Marktführer zu werden. Mit Avantis machen wir einen großen Schritt in diese Richtung.“

Arion wird dabei nicht selbst bauen, sondern durch die Naebers Onroerend Goed auf einem 15.000 qm großen Grundstück zunächst 8.000 qm bebauen lassen, die restliche Fläche soll für weiteres Wachstum in naher Zukunft reserviert werden. Entstehen soll dabei ein Gebäude mit jeweils 1.000 qm für die Reinraumproduktion, 1.500 qm Büro- und 3.000 qm Logistikfläche. „Arion favorisierte eine ganzheitliche Lösung für die Projektentwicklung, die Finanzierung und den Bau. Dies konnten wir anbieten, so dass dieses Projekt nun in Umsetzung geht“ erklärt Marcel Naebers (Geschäftsführer der Naebers Onroerend Goed). Das Investitionsvolumen liegt schätzungsweise bei 8 Millionen Euro und wird je zur Hälfte für Gebäude und Ausstattung sowie für die notwendigen Maschinen eingesetzt. Baubeginn ist noch für das laufende Jahr avisiert und Arion beabsichtigt, Ende 2015 bereits die neuen Räumlichkeiten zu beziehen. Dabei erhält die neue Produktionsstätte sowohl eine niederländische als auch eine deutsche Adresse.

 

Über Arion und SWASH

Arion ist ein innovativer Betrieb, der seit 20 Jahren in mehr als 40 Ländern weltweit auf dem internationalen Markt für Pflegeprodukte tätig ist. Das internationale Unternehmen verfügt über Betriebsstätten in den USA, Belgien, Deutschland, Spanien und Dänemark. Das Unternehmen, das 1994 von dem aus Maastricht stammenden Erik Joosten gegründet wurde, reagierte auf das zunehmende altern unserer Gesellschaft und die damit einhergehenden Herausforderungen im Pflegesektor. Dabei entwickelte Arion innovative Produkte für das Gesundheitswesen, wie beispielsweise An- und Ausziehhilfen für therapeutische Kompressionsstrümpfe und Produkte, mit denen man Patienten ohne Wasser waschen kann (Swash). Im Jahr 2009 hat die Firmenleitung entschieden, sich allein auf eigene Produkte zu konzentrieren und sich aus dem Bereich der Handelsprodukte zurückzuziehen.

Arion ist mit Swash mittlerweile Marktführer in den Niederlanden und in Spanien, zugleich auf dem besten Weg diese Position auch in Deutschland und Dänemark zu besetzen. Wie in den niederländischen Medien zu lesen war, nicht ganz zu Unrecht. Denn laut einem umfassenden Gutachten ist das Waschen ohne Wasser sowohl für Patienten als auch für Pflegepersonal eine sichere und angenehme Alternative. Der Markt für „Waschen ohne Wasser“ hat ein enormes Wachstumspotenzial in ganz Europa.

 

 

PRESSERKLÄRUNGEN

 

Erik Joosten, Direktor von Arion: „Mit Avantis haben wir einen grenzübergreifenden Standort, der für die Belieferung des europäischen Markts ideal ist. Außerdem bietet Avantis uns die idealen Voraussetzungen für weiteres Wachstum, wodurch wir das zunehmende Auftragsvolumen langfristig verarbeiten können. Unsere Strategie ist, innerhalb der nächsten fünf Jahre mit unserem „Waschen ohne Wasser“-Produkt, Swash, europäischer Marktführer zu werden. Mit Avantis machen wir einen großen Schritt in diese Richtung.“

 

Marcel Philipp, Oberbürgermeister der Stadt Aachen: „Für Avantis und Aachen bedeutet die Ansiedlung nicht nur prominenten Zuwachs, sondern ist Beleg für die vielseitigen Möglichkeiten, die Avantis für wachsende Unternehmensbranchen bietet. Eine deutliche Bestätigung, dass die Gesellschafter der Avantis GOB die richtigen Weichen gestellt haben und Avantis sich prächtig entwickelt.“

 

Martin de Beer, Beigeordneter von Heerlen: „Im Rahmen der Standortwahl hat Arion verschiedene Gebiete in Süd-Limburg analysiert. Der internationale Charakter von Avantis und die verfügbare Fläche haben wesentlich dazu beigetragen, dass Arion diese Entscheidung getroffen hat. Insbesondere ist die unmittelbare Grenzlage zu Deutschland von wesentlicher Bedeutung. Arion erhält mit einem Gebäude zukünftig eine niederländische und eine deutsche Adresse. Die Gemeinde Heerlen erhält mit dieser Ansiedlung einen neuen Arbeitgeber und zahlreiche Arbeitsplätze. Wir heißen Arion willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

 

Manfred Sicking, Avantis Business-Park: „Innerhalb kürzester Zeit ist Arion dieses Jahr bereits die dritte Erfolgsmeldung für Avantis. Es ist uns also geglückt, das Gewerbegebiet für diverse Unternehmensbranchen attraktiv zu machen. Mit dem Umzug von Arion erhalten wir ein darüber hinaus ein Limburger Familienbetrieb mit Wurzeln in der gesamten Region, dies begrüße ich ausdrücklich. Das wir unsere Ansiedlungsbedingungen flexibler gestaltet haben, hat sich abermals bewährt. Immer mehr Betriebe aus den verschiedensten Branchen wissen, wo sie uns finden. Avantis befindet sich auf einem guten Weg!“

 

Marcel Naebers, Naebers Onroerend Goed: „Arion investiert nicht selbst in Steine, sondern war auf der Suche nach einem verlässlichen Immobilienpartner. Gefunden hat man das Immobilienunternehmen Naebers Onroerend Goed, das sowohl eine Lösung für die Projektentwicklung, die Finanzierung als für den Bau bieten konnte, so dass dieses Projekt nun in Umsetzung geht. Dabei wurden die Parteien durch eine erfolgreiche Vermittlung von Mark Jorritsma zusammengeführt. Da nun die Vorbereitungen, nach exzellenter Zusammenarbeit mit Arion und dem Avantisteam, seit kurzem abgeschlossen sind, wollen wir zeitnah mit dem Bau beginnen. Ziel ist, dass Arion bereits nächstes Jahr ein voll funktionsfähiges Gebäude vorfindet und unmittelbar nach dem Umzug den Betrieb aufnehmen kann.“

 

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